Neue Schichten. Und die Anlagen, die sie herstellen.
Ein eigenes Team in Rostock entwickelt Implantatbeschichtungen weiter und baut die Be- und Entschichtungsanlagen dafür selbst. In Verbundprojekten mit Universitäten, Kliniken und Herstellern.

Welche Schicht ein Implantat braucht, entscheidet sich am Einsatzort, nicht im Katalog.
Deshalb arbeitet bei DOT ein eigenes Team daran, bestehende Beschichtungen zu verbessern und neue zu entwickeln.
Schichten, die Infektionen am Implantat verringern, die Verschleiß mindern oder auf neuen Werkstoffen wie Keramik haften. Und weil es für viele dieser Schichten keine Anlagen zu kaufen gibt, konstruieren und bauen die Ingenieure sie selbst.
Woran das Team arbeitet.
Schichten gegen Infektionen
Verringern implantatassoziierte Infektionen, unter anderem als Träger für Antibiotika.
Härtere Gleitflächen
Schichtsysteme, die die Verschleißresistenz von Gelenkflächen erhöhen.
Keramik und 3D-Druck
Haftfeste, poröse Trägerschichten für Keramikimplantate und Oberflächen für additiv gefertigte Implantate.
Automatisiertes Korundstrahlen
Bessere Arbeitsbedingungen in der Produktion und gleichmäßigere Ergebnisse.
Eigene Be- und Entschichtungsanlagen
Konstrukteure entwickeln, bauen und reparieren die Anlagen. Die siebte VPS-Anlage für Titan-Plasmaspritzen ist in Betrieb.

Wir bauen auch die Anlagen, die unsere Schichten machen.
Rund 60 Sonderanlagen stehen in Rostock, viele davon Eigenbau. Änderungen am Prozess werden im Haus konstruiert, gebaut und qualifiziert. Entwicklung, Prüflabor, Produktion und Reinraum stehen auf einem Gelände.
Drei Vorhaben, ein Ziel: besser einwachsen.
KeraDuo 2020 bis 2026 · BMFTR
Osseointegrative und antibakterielle Beschichtungen für Keramikimplantate. DOT erarbeitet haftfeste, poröse Trägerschichten für orthopädische und dentale Implantatkeramiken, die sich zusätzlich mit Antibiotika beschichten lassen. Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Explantatstudie TPS-BONIT® laufend
Mit der Universitätsmedizin Rostock und der Atesos Medical AG werden explantierte Hüftendoprothesen mit TPS-BONIT®-Beschichtung untersucht. Ergebnisse zuletzt als Poster auf dem DKOU 2025.
Calciumphosphat auf 3D-Druck laufend
Übertragung der elektrochemischen CaP-Beschichtung auf additiv gefertigte Strukturen mit offener Porosität.



Offen für Verbundprojekte, Entwicklungspartnerschaften und Prüfaufträge.
DOT ist in internationale Forschungsnetze eingebunden. Das hauseigene Prüflabor nimmt Forschungsergebnisse direkt in die Analytik auf.
Sie haben eine Oberfläche im Kopf, die es noch nicht gibt.
Schildern Sie den Anwendungsfall. Die Forschung und Entwicklung antwortet mit einer Einschätzung zu Machbarkeit, Weg und Zeitrahmen.



